Zweite Phase 1914–1964

Die Institutsgeschichte seit dem Ersten Weltkrieg

Als der 1. Weltkrieg ausbrach, besuchte Gustaf Dalman die Schweiz und konnte nicht nach Jerusalem zurückkehren. Die erfolgreiche Institutsarbeit wurde somit unterbrochen. Die Bibliothek und die archäologischen Sammlungen befanden sich für lange Zeit im Syrischen Waisenhaus.

In den Jahren 1921 und 1922 amtierte Albrecht Alt als Direktor und Propst. 1924 wurden die Bibliothek und die Sammlungen im Lutherischen Hospiz, in der heutigen Propstei, untergebracht; die ethnologische Sammlung kehrte mit Dalman nach Greifswald zurück, wo sie noch heute im Gustaf-Dalman-Institut besichtigt werden kann. Ab 1923 ging Albrecht Alt seiner Direktorentätigkeit nur in den Sommermonaten während der Lehrkurse nach; acht Jahre später wurden keine Kurse mehr abgehalten. Das hatte zur Folge, dass die Mitarbeiter des Institutes nur noch sporadisch das Land besuchten und von 1939 bis 1952 jede Institutstätigkeit eingestellt wurde.